Start Highlight BIO, BARF & Superfood – Trends im Hundenapf

BIO, BARF & Superfood – Trends im Hundenapf

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Der Mensch ist ein kreativer Schöpfergeist. Wüssten wir dies nicht schon längst, wir würden spätestens nach Kreation des kaum überschaubaren Angebots an Hundefutter in unterschiedlichster Konsistenz, Farbe, Größe und Geschmacksrichtung draufkommen. Hundehalter wollen nur das Beste für ihre Lieblinge und genau da scheiden sich die Geister. 

Das menschliche Leben ist regelmäßigen Trends unterworfen. Ob Kleidung, Auto oder eben Ernährung, wir Menschen jagen ein Leben lang Trends und Idealen hinterher. Was liegt da näher als auch das Leben unseres besten Freundes nach aktuellen Trends auszurichten oder anzupassen. Schließlich lieben wir ihn abgöttisch und wollen nur das Beste für ihn. Grundsätzlich ist daran auch nichts verkehrt, solange der Mensch nicht das Augenmaß verliert. Das Angebot ist vielfältig und reichhaltig. Für jeden scheint das optimale Futter dabei zu sein und doch lohnt ein genauerer Blick auf die Sinnhaftigkeit so manchen Trends. Was auffällt: der Trend zur Vermenschlichung des Hundes macht auch vor dem Hundenapf nicht halt.

Vermenschlichung im Napf

Schlagwörter wie Superfood, Vegan oder BIO haben längst auch im Tierfachhandel Einzug gehalten. Dabei gewinnt man den Eindruck, dass es mehr um persönliche Ideale des Hundehalters als die ideale Ernährung des Hundes geht. So greifen immer mehr überzeugte Veganer zum veganen Hundefutter. Ein Trend, dem Tierärzte und Ernährungsberater wenig abgewinnen können, da der Hund als Omnivor (Allesfresser) zwar eine Zeitlang gut ohne tierisches Protein auskommen kann, sein Organismus jedoch nicht für rein vegane Ernährung konzipiert ist. Kritiker gehen sogar so weit, die vegane Ernährungsform beim Hund als tierschutzrelevant einzustufen.

Dem Bauchgefühl vertrauen

Immer wieder brechen in Hundegruppen, auf Hundeplätzen oder im Social Media hitzige Debatten über die Ernährung des Hundes aus. Wer sich wenig beeindruckt von aktuellen Trends zeigt, wird schnell mangelnder Kenntnis oder gar des mangelnden Interesses am eigenen Hund bezichtigt. Dabei argumentieren viele mit den Jahrzehnte zurückliegenden Fütterungsmethoden, als Hunde überwiegend Tischreste in den Napf bekamen. Verglichen mit dem industriell hergestellten Fertigfutter von Weltkonzernen, die ihre Rohstoffe überwiegend aus den Resten der angehörenden Lebensmittelindustrie gewinnen, waren die Tischreste geradezu ein Gourmet-Menü. Ganz egal ob Trocken- oder Feuchtfutter, roh oder selbst gekocht, solange die Qualität der Rohstoffe einwandfrei ist. Und auch da schwappt ein Trend der Lebensmittelindustrie zur Ernährung unserer Haustiere über.

Immer mehr Hundehalter entscheiden sich nicht nur bei der Wahl für das eigene Mittagessen ganz bewusst für BIO-Qualität, sondern legen auch beim Hundefutter Wert auf biologischen Ursprung. Bedenkt man die Lebensbedingungen von Schwein, Rind & Co. aus konventioneller Haltung, ist dieser Wunsch absolut nachvollziehbar, zumal die Liebe zum Tier nicht beim Hund endet. Ein weiterer Aspekt ist für manche Hundehalter auch die Unterstützung der heimischen Landwirtschaft. So bieten kleinere Produzenten von Fertigfutter transparente Informationen über ihre Bezugsquellen, die zumeist in regionaler Nähe zu finden sind.

Ich kredenz dir was

Noch einen Schritt weiter gehen Hundehalter, die ihre Vierbeiner barfen, also mit rohem Fleisch ernähren. Die Mehrheit der Barfer greift auf das Angebot lokaler Bauern zurück. Doch nicht jeder hat einen Bauern oder Fleischer im näheren Umfeld und so haben sich mit Aufkommen des Trends der Frischfütterung Unternehmen auf die Produktion von rohen Komplettmenüs spezialisiert. Besonders Einsteiger, die sich über die ausgewogene Zusammensetzung eines BARF-Menüs noch unschlüssig sind, finden bei diesen Unternehmen Hilfe für den Anfang. Für Fortgeschrittene BARFer werden ganze Organe, ganze Fleischstücke, Knochen und Knorpel für eine individuelle Menüzusammenstellung angeboten.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 05/2017

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