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Schrittweise die Beziehung zwischen Mensch und Hund verbessern

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Der Wunsch eines jeden Hundebesitzers ist es, die perfekte Bindung zu seinem vierbeinigen Begleiter aufzubauen. Gegenseitiges Vertrauen, jeder Abruf sitzt und gemeinsame Aktivitäten, die Mensch und Hund ausüben können, verlaufen völlig stressfrei. Davon können viele Hundebesitzer jedoch nur träumen, denn eine mangelnde Bindung zwischen Mensch und Hund wirkt sich auch negativ auf den Alltag aus.

Wie äußert sich eine mangelnde Bindung zwischen Mensch und Hund?

Dies lässt sich meist sehr einfach überprüfen, indem der Hund abgerufen wird. Wenn er die Rufe seines Menschen gekonnt ignoriert und jedes Löwenzahnblatt als interessanter einstuft, können Sie davon ausgehen, dass der Hund keine besonders gute Bindung zu seinem Zweibeiner aufgebaut hat. Natürlich sind Hunde keine Maschinen und haben auch ihren eigenen Kopf, es lässt sich dennoch einfach feststellen, ob der Hund generell auf „taub schaltet“, sobald er seinen Menschen hört oder tatsächlich kurzfristig eine unverzichtbare Fährte aufgenommen hat. Wird während dem Spaziergang spontan und unauffällig die Richtung gewechselt und der abgeleinte, im Feld schnuppernde Hund schert sich keineswegs darum, wohin sein Herrchen/Frauchen nun geht, ist dies ebenso ein Indiz für eine ausbaufähige Bindung. Versuchen Sie, Ihrem Hund einen Knochen kurzfristig abzunehmen und achten Sie auf die Reaktion des Hundes. Wenn er knurrt oder andere körperliche Signale ausstrahlt, die Unwohlsein äußern, ist es notwendig, Vertrauen aufzubauen.

Wie kann die Bindung gestärkt werden?

Damit effektiv an der Bindung und dem Vertrauensverhältnis gearbeitet werden kann, ist es wichtig, ausschließlich positiv zu arbeiten. Tiefe Stimmlagen sowie Strafen sollten gänzlich vermieden werden. Ausschließlich positives und erwünschtes Verhalten des Hundes muss reichlich belohnt und bestärkt werden. Zusätzlich kann der Hund auch die eine oder andere Futterportion direkt aus der Hand gefüttert bekommen, viele Hunde bauen bereits durch dieses „Fütterungsritual“ Vertrauen zum Herrchen/Frauchen auf. Auch die Körperhaltung des Menschen muss sich verändern. So ist eine Beugung über den Hund nicht von Vorteil, wenn es um eine Stärkung der Bindung geht. Suchspiele während dem Spaziergang oder Übungen mit dem Futterdummy sind ideal und bindungsfördernd. Besonders wichtig ist es auch, das Smartphone Zuhause zu lassen, damit während dem Spaziergang die volle Aufmerksamkeit dem Hund gewidmet werden kann. Für Hunde ist der Blickkontakt von enormer Bedeutung, unzählige Hundebesitzer bevorzugen es jedoch, zu telefonieren oder Nachrichten zu schreiben, wenn sie mit ihrem Hund an der frischen Luft unterwegs sind.

Wandern

Gemeinsame Aktivitäten sind für eine enge Bindung essentiell.

Wenn den Signalen des Hundes mehr Beachtung geschenkt wird, kann auch die Bindung rasant gestärkt und die Beziehung verbessert werden. Sobald sich der Hund umdreht und seinem Herrchen/Frauchen einen Blick zuwirft, sollte dieser Blick belohnt werden. Ein besonders schmackhaftes Leckerli wird den Hund dazu verleiten, sich immer wieder umzudrehen. Mit der Zeit werden statt Leckerlis nur mehr Streicheleinheiten als Belohnung eingesetzt. Mit viel Geduld, Liebe und reichlich Zuwendung kann aus Mensch und Hund ein unzertrennliches Gespann werden.

 

 

 

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