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Vergiftung – Symptome erkennen und Prävention leisten

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Bei Vergiftungen zählt jede Sekunde. Je nach Art des Giftes treten innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohliche Zustände ein, die bei zu später oder ausbleibender Behandlung zum Tod führen.

Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als eine Vergiftung des eigenen Hundes miterleben
zu müssen. Bange Stunden voll Ungewissheit stehen bevor, denn oftmals kann der weitere Verlauf oder die Chancen einer möglichen Heilung auch vom behandelnden Tierarzt nicht abgeschätzt werden.

Erste Symptome richtig deuten

Das Heimtückische einer Vergiftung ist oft, dass die Symp-tome nicht immer gleich eindeutig sind. Deshalb ist es wichtig, den Hund bei Verdacht genau zu beobachten, denn im Falle einer Vergiftung kann sich der Zustand rapide verschlechtern.
Die für Hunde mit gefährlichsten Substanzen sind Cumarine, Bestandteile des Rattengifts, welche erst bis zu 36 Stunden später zu Symptomen führen. Dann jedoch muss sofort reagiert werden. Genauer betrachtet ist eine Vergiftung eine (massive) Stoffwechselstörung, ausgelöst durch eine von außen zugeführte Substanz. Dabei werden Zellen und Organe geschädigt sowie Atmungsorgane, die Speiseröhre oder die Magenschleimhaut verätzt. Da die Leber das erste Entgiftungsorgan ist, ist diese meist sehr stark betroffen und je nach Schädigung stehen die Chancen besser oder schlechter für eine vollständige Genesung oder aber im schlimmsten Fall tritt der Tod durch Leberversagen ein.

Vergiftungssymptome

  • Starkes Speicheln, evtl. mit Schaumbildung im Maul
  • Atemnot bis hin zum Atemstillstand
  • Teilnahmslosigkeit, trübe Augen und trockene Nase
  • Ruhelosigkeit, Auf- und Ablaufen, erweiterte Pupillen
  • Brechreiz, Erbrechen von Galle oder Blut
  • Hund krümmt sich vor Schmerz in der Bauchregion
  • Plötzlich auftretendes hohes Fieber
  • Massiver Durchfall, evtl. auch mit Blut
  • Schleimhäute werden heller
  • Krampfanfälle
  • Körpertemperatur fällt stark ab, Hund erleidet Schock
  • Herz rast, massive Herz-Kreislauf-Störungen bis hin zum Kreislaufversagen
  • Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma

Erste Hilfe im Notfall

Selbstverständlich ist der betroffene Hund sofort zum Tierarzt zu bringen, da im Vergiftungsfall buchstäblich jede Sekunde zählt. Wichtig für die Behandlung wäre zu wissen, mit welchen Substanzen der Hund in Berührung gekommen ist, damit der Tierarzt eine entsprechende Behandlung einleiten kann. Damit Sie selbst Abweichungen der Vitalwerte feststellen können, ist es ratsam sich mit diesen vertraut zu machen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 04/2018

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