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Vertrauensbeziehung Hund und Mensch

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Die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist eine ganz besondere. Kaum ein anderes Tier verbringt so viel Zeit mit uns und ist so sozial. Fast jeder Hundehalter wünscht sich daher eine besonders gute, vertrauensvolle Beziehung zu seinem Hund oder seinen Hunden. Das ist nicht immer leicht. Mit diesen Tipps schaffen Sie es, die Beziehung zu Ihrem Hund noch weiter zu verbessern.

Foto: www.istockphoto.com

Seien Sie Ihrem Hund ein starker Partner

Besonders draußen sind viele Hunde unsicher.  Sei es, weil sie den Nachbarn unheimlich  finden, die Mülltonne seltsame Geräusche  macht oder weil sie fremde Beagle einfach unausstehlich finden. Ihre Aufgabe hier ist es, Ihren Hund anzuleiten und ihn vor unschönen Situationen zu schützen. Das heißt zum Beispiel: Gehen Sie mit einem klaren Plan spazieren und zeigen Sie Ihrem Hund mit Ihrer Ausstrahlung, dass alles in Ordnung ist. Lassen Sie sich von Ihrem Hund nicht verunsichern. Wenn er zum Beispiel stehen bleibt, um den Nachbarn zu beäugen, können Sie ruhig einfach weitergehen und ihn mitnehmen. So merkt der Hund, dass Sie „einen Plan haben“ und dass er sich nicht um Ihren Nachbarn kümmern muss.

Hat Ihr Hund jedoch wirklich Furcht vor etwas, so unterstützen Sie ihn ruhig. Das geht zum Beispiel, indem Sie sich zwischen ihn und den Furcht auslösenden Reiz stellen. Beschützen Sie Ihren Hund auch ruhig vor Menschen, die ihn anfassen wollen, wenn ihm das unangenehm ist. Sollte die Furcht irrational sein, so wie zum Beispiel die Furcht vor einer Hundestatue, so gehen Sie ruhig mit gutem Vorbild voran und fassen Sie die Statue einmal an. So kann der Hund sehen, dass die Statue ungefährlich ist und sich ihr selbst auch annähern.

Zeigen Sie Ihrem Hund Ihre Zuneigung

Drinnen im eigenen Heim ist es ruhig und entspannt. In dieser Umgebung können Sie Ihrem Hund also Ihre Zuneigung zeigen und damit Ihre Verbindung und Ihr Vertrauen zueinander stärken. Forscher haben entdeckt, dass beim gegenseitigen Kuscheln sowohl beim Hund als auch beim Halter das Beziehungs- und Wohlfühlhormon „Oxytocin“ ausgeschüttet wird. So wird die Bindung zwischen Hund und Halter noch stärker. Nehmen Sie sich ruhig am Tag ein paar Minuten Zeit dafür, Ihren Hund einfach mal zu kuscheln. Dies geht zum Beispiel sehr gut vor dem Fernseher oder, wenn Ihr Hund gerade entspannt auf dem Teppich liegt. Wichtig dabei: sobald Ihr Hund Stress bekommt, sollten Sie auf dieses Signal von ihm hören und sich etwas zurücknehmen. Vielen Hunden ist die zu heftige körperliche Nähe mit dem Halter unheimlich.

Eine weitere Möglichkeit der Beziehungspflege ist die gemeinsame Entspannung. Haben Sie mit Ihrem Hund schon mal DOGA ausprobiert – Yoga für Hund und Halter? Oder Ihren Hund mit Tellington-Touch-Berührungen zur Entspannung gebracht? Die (Hunde-) Welt steckt voller Möglichkeiten für Sie und Ihren Hund. Falls es auch bei Ihnen zu Hause ab und zu mal turbulent zugeht oder Ihr Hund Angst vor Besuch hat, kann es sinnvoll sein, eine Box anzuschaffen. Boxen können als Ruhezone für den Hund und als Rückzugsort dienen, an den niemand Fremdes herankann.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 03/2018

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