Start Hund Gesundheit Birkenzucker, die lebensbedrohliche Gefahr aus der gesunden Küche

Birkenzucker, die lebensbedrohliche Gefahr aus der gesunden Küche

Immer häufiger hört man von Vergiftungserscheinungen von Hunden, die mit Birkenzucker in Kontakt gekommen sind. Es hört sich harmlos an, der Birkenzucker stellt für unsere Vierbeiner jedoch eine große Gefahr dar.

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Was genau ist Birkenzucker?

Beim Birkenzucker, auch bekannt als Xylit, handelt es sich um ein Süßungsmittel, welches aus den Fasern der Birkenrinde hergestellt wird. Hauptsächlich wird Birkenzucker in der gesunden und ernährungsbewussten Küche als Ersatz für herkömmlichen Zucker verwendet. Auch in zahlreichen Diätprodukten sowie vielen Kaugummis und pharmazeutischen Produkten zählt Xylit zu den Inhaltsstoffen. Die verminderte Menge an Kohlenhydraten sowie die verdauungsfördernde Wirkung des Zuckers lassen ihn besonders sympathisch wirken.

Doch große Vorsicht ist geboten, denn für den Hund ist die orale Aufnahme von Birkenzucker lebensbedrohlich, schädigt innere Organe, wie zum Beispiel die Leber und kann Hirnschäden hervorrufen. Xylit kann einen gefährlich raschen Abfall des Blutzuckerspiegels hervorrufen. Die Ausschüttung des körpereigenen Insulins in das Blut wird erheblich gesteigert. Innerhalb von 10-15 Minuten kann es zu einer starken Unterzuckerung kommen. Schon eine kleine Menge von 3g kann für einen Hund mit stattlichen 30kg tödlich wirken. Für eine Vielzahl von Hunden kam jede fachspezifische Hilfe zu spät und es konnte nach den Vergiftungserscheinungen nur mehr der Tod des Tieres festgestellt werden.

Mögliche Symptome des Hundes nach dem Verzehr von Birkenzucker

  • Koordinations- und Kreislaufprobleme
  • Lethargischer Zustand
  • Deutlich geschwächter körperlicher Zustand

Was tun, wenn der Hund bereits Lebensmittel mit Birkenzucker konsumiert hat?

Sollte ein Hund xylithaltige Lebensmittel verzehrt haben, sollte nicht gezögert und lange nachgedacht werden, sondern umgehend ein Tierarzt bzw. eine Notklinik aufgesucht werden. In den meisten Fällen muss das betroffene Tier 1-2 Tage zur Beobachtung in der Praxis bzw. Klinik verweilen. Eigenständige Hilfeversuche oder Fragestellungen im Internet sollten unbedingt vermieden werden, denn jede Minute zählt, wenn es um einen Hund und Birkenzucker geht.

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