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Die Alpenländische Dachsbracke

Unerschrocken und mit einem muskulösen mittelgroßen, etwas länglichem Körperbau, fällt einem diese Rasse gleich ins Auge. Freundlich und furchtlos ist der Blick dieses Hundes. Er ist einer der beliebtesten Jagdhunde. Nicht nur, weil er vielseitig in der Jagd eingesetzt werden kann, sondern weil er auch seinen Begleiter im schwierigsten Gelände nicht behindert. Sehr gerne wird diese Rasse bei der Arbeit nach dem Schuss, sprich der Nachsuche nach dem Wild, eingesetzt. Die Rede ist von der Alpenländischen Dachsbracke.

© trio-bildarchiv.de
Durch und durch ein Jagdhund, erfreut sich die Alpenländische Dachsbracke großer
Beliebtheit. Furchtlos und vielseitig, wird diese Rasse als Gebrauchshund in der Jagd als mutiger Geselle für die Schweißarbeit, neben dem Hannoveraner und dem Bayrischen Gebirgsschweißhund, geführt. Als Schweißarbeit bezeichnet man bei der Jagd das Suchen, Aufspüren oder eventuell auch das Erlegen von  verletztem Wild, welches nicht sofort auffindbar ist. Große Erfolge feiert die Rasse bei der Nachsuche oder der Jagd auf Schwarzwild. Oftmals wird also die Alpenländische Dachsbracke durch ihre mittlere Größe gegenüber krankem Tier als Totverbeller oder Totverweiser ausgebildet.

Der Ursprung reicht bis ins Altertum zurück

Aufzeichnungen bis ins Altertum zurück, lassen das erste Erscheinungsbild der Alpenländischen Dachsbracke erkennen. Unklar ist, wie die Dachsbracke tatsächlich entstanden ist. Einige vermuten zwar eine Kreuzung von hochläufigen Bracken mit Dachshunden, doch gehen andere Kynologen davon aus, dass die Dachsbracke in Folge einer Mutation entstanden ist. Nicht unerwähnt dürfen zwei Herren bleiben, die für die Rasse von besonderer Bedeutung waren. Neben Ludwig Beckmann zeichnete auch Otto Grashey für die Namensfindung verantwortlich. Sie kreierten den Rassenamen „Dachsbracke“ Ende des 19. Jahrhunderts, als das Ausstellungs- und Zuchtwesen an Fahrt gewann und ein unverwechselbarer Rassename unter anderem ausschlaggebend für den Wiedererkennungswert einer Rasse war.
Mit Anfang des 20. Jahrhunderts, war die Dachsbracke speziell in Kärnten äußerst beliebt und erfreute sich einer breiten Anhängerschaft. Im Jahr 1932 wurde die Alpenländische- Erzgebirgler Dachsbracke erstmals in den kynologischen Verband Österreichs als dritte Schweißhunderasse aufgenommen. Im Jahr 1975 wurde der Name dieser Hunderasse jedoch auf Alpenländische Dachsbracke abgeändert und das Land Österreich für die Rasse als Ursprungsland zugesprochen.

Rassetypisches Verhalten

Die Dachsbracke eignet sich nicht nur hervorragend als Schweißhund, sondern ebenso zum Brackieren, also für die laute Jagd am Fuchs oder Hasen. Aufgrund veränderter Umweltbedingungen, wird sie in den vergangenen Jahren gerne auch zum Stöbern auf Schalenwild eingesetzt. Trotz ihrer geringen bis mittleren Größe, kann sie also vielseitigst eingesetzt werden und überzeugt stets durch hohe Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 05/2020

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