Start Aktuelle Ausgabe Die Hundebox – praktischer Begleiter und modernes Erziehungstool

Die Hundebox – praktischer Begleiter und modernes Erziehungstool

Immer noch liefern sich Hundehalter heiße Diskussionen in sozialen Netzwerken, wenn die Frage nach der Hundebox als Schlafplatz für den neu eingezogenen Welpen gestellt wird. Während die einen auf sie schwören, sehen die anderen in ihr nichts anderes als ein unmenschliches Folterwerk um den noch jungen Hund wegzusperren. Ich persönlich habe mit der Box sehr gute Erfahrungen gemacht und möchte diese nun mit Ihnen teilen.

(C) B & B Kustom Kennels
Zuerst einmal sollten wir festhalten, dass eine Hundebox alleine noch kein Käfig mit traumatisierendem Potential ist. Zwar mag sie je nach Konstruktion wie einer aussehen, doch versteht es sich von selbst, dass wir sie dem Hund und besonders dem Welpen so bequem und angenehm wie möglich gestalten.

Unterschiedliche Modelle

Der Fachhandel hält eine große Vielfalt unterschiedlicher Hundeboxen bereit. Je nach Zweck, sollte sie unterschiedlich gewählt werden. Allen gemein ist aber, dass sie für den Hund unbedingt groß genug und komfortabel sein sollte. Wenn Sie also einen noch sehr kleinen Welpen haben, der später allerdings zum 50 Kilogramm schweren Berner Sennenhund heranwächst, sollten Sie um Geld zu sparen besser gleich zu einem auch für den ausgewachsenen Hund passenden Modell mit entsprechenden Maßen greifen.

Transportboxen

Schon der Gesetzgeber regelt klar, dass Hunde bzw. Tiere allgemein die Sicherheit keinesfalls gefährden dürfen. Am effizientesten sind stabile Hundeboxen, die allen Passaigeren idealen Schutz bieten. Bei Boxen, die dem Transport im Auto dienen, sollte das Modell nicht zu groß gewählt werden, damit sich der Hund während der Fahrt durch zu viel Bewegungsfreiheit nicht verletzt. Zur Orientierung gilt, dass sich der Hund gut darin umdrehen können sollte. Besonders wichtig ist es bei Transportboxen darauf zu achten, dass diese aus möglichst robusten Materialien gefertigt wurden, die auch im Falle eines Unfalles stabil bleiben. Idealerweise wurde sie sogar im Rahmen professioneller Crash-Tests auf ihre Haltbarkeit und Sicherheit getestet und verfügt über einen Notausstieg, um den Hund im Notfall schnell befreien zu können.

Unbedingt absehen sollten Sie von Plastikboxen, die zwar in ansprechenden bunten Farben erhältlich sind und sich leicht auch im Fond verstauen lassen, doch bei einem Unfall können sie durch das leicht brechende Plastik schnell zur tödlichen Falle werden! Viel zu oft ist es schon passiert, dass Hunde nach einem Unfall entweder auf der Autobahn umherirrten oder gar im Verkehr umkamen, weil die Box dem Aufprall nicht standhielt. Wer hier spart, tut dies definitiv am falschen Fleck und gefährdet seinen Vierbeiner.
Boxen als Schlafplatz

Als Schlafplatz eignen sich die Plastikboxen dagegen wunderbar, da sie nicht nur ansehnlich, sondern auch sehr pflegeleicht sind. Gerade mit einem Welpen ist die Hygiene ein wichtiges Kriterium. Denn obwohl der Aufenthalt zu Beginn nur kurz sein sollte, kann beim noch jungen Hund schnell ein Malheur passieren und eine Plastikbox ist umgehend von kleinen und größeren Geschäften gereinigt. Wählen Sie nun also eine Box als Schlafplatz für den Welpen, bietet der Fachhandel auch hier unzählige unterschiedliche Modelle.

Von der Gitterbox über faltbare Textilboxen bis hin zu Boxen aus Kunststoff lässt sich für jeden Geschmack das richtige Modell finden. Inzwischen gibt es sogar Anbieter wunderschöner Einrichtungslösungen, wo der Zimmerkennel als Teil eines hochwertigen Einrichtungsmöbelstückes verarbeitet und den individuellen Wünschen angepasst wird. Die Zeiten, in denen ein Hundekennel tatsächlich wie ein Käfig im Raum für wenig Behagen auch bei Besuchern sorgte, sind also längst vorbei.
Platzwahl und Wohlfühlfaktor

Doch bevor es daran geht, den Welpen oder auch adulten Hund an seinen neuen Platz zu gewöhnen, ist es wichtig den passenden Platz zu finden. Dieser sollte einerseits nicht mitten im täglichen Geschehen, aber auch nicht zu abseits liegen. Idealerweise finden Sie im Wohnzimmer eine ruhige Ecke, in der der Kennel nicht stört und der Hund auch beim Dösen alles im Blick hat. Hunde sind Meister des Beobachtens und lieben es, ihre Familie stets im Auge behalten zu können. Doch Vorsicht – es gibt auch wahre Kontrollfreaks unter den Hunden. Gehört Ihr Hund dazu, sollten Sie ihm besser einen ruhigeren Platz bieten, damit er auch wirklich abschalten und zur Ruhe kommen kann.

Ist der Platz gefunden, sind viele Hunde je nach Beschaffenheit der Box, sehr dankbar, wenn diese einer Art Höhle gleicht. Dies kann das Sicherheitsgefühl verstärken und den Wohlfühlfaktor steigern. Textile Boxen bestehen meist zum Großteil aus blickdichtem Gewebe, sollten Sie aber eine Gitterbox gewählt haben, können Sie leicht durch Überwerfen einer hübschen Decke einen ähnlichen Effekt erzielen. Besonders leicht lässt sich dies mit zu Möbelstücken verarbeiteten Boxen erreichen, da diese nach Maß und Wunsch gefertigt werden können oder von manchen Anbietern bereits so gefertigt wurden, dass sie nur an einer Seite offen einsehbar sind und dem Hund so viel Schutz und Ruhe bieten.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 06/2020

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