Start Hund Gesundheit Die Kraft der Heilkräuter im Napf

Die Kraft der Heilkräuter im Napf

Es gibt nur wenige Beschwerden, gegen die kein Kraut gewachsen ist. Die aufgezählten Heilkräuter sind gut für unterstützende oder vorbeugende Kuren geeignet. Bei einer Erkrankung ist aber in jedem Fall ein Tierarzt aufzusuchen, denn Heilkräuter können immer nur begleitende Maßnahme sein.

Löwenzahn

Häufig ungeliebter Gast im heimischen Rasen, ist der Löwenzahn ein wahrer Booster für Stoffwechsel und Immunsystem. Besonders nach dem Winter, wenn er im Garten und auf Wiesen reichlich sprießt, sollte man sich seinen hohen Gehalt an Kalium und wohltuenden Bitterstoffen zunutze machen.
Wirkung:
Der Löwenzahn kommt im Frühjahr in so gut wie jeder Wiese, aber auch an Böschungen und Banketten direkt neben Straßen vor. Er wirkt dank seiner Bitterstoffe ankurbelnd auf den Stoffwechsel und hat auch auf das Blut eine reinigende Wirkung. Außerdem wirkt er harntreibend und positiv auf Magen, Leber und Galle.
Wie wir Menschen können auch Hunde die frisch gepflückten Blätter nach sorgfältiger Reinigung unverarbeitet aufnehmen. Die Blätter am besten klein schneiden und unters Futter mischen.

Brennnessel

So unscheinbar die wenig geliebte Brennnessel auch wirken mag, tatsächlich steckt sie voll wichtiger Mineralstoffe.
Wirkung:
So enthält sie neben Magnesium, Kalium, Eisen, Kieselsäure auch die Vitamine B und C. Zudem ist sie ein guter Lieferant von Gerbstoffen, Chlorophyll und wichtigen Enzymen. Sie wirkt anregend auf den Stoffwechsel, vitalisierend und harntreibend und verfügt über eine stärkende Wirkung auf die Verdauungsorgane.
Für eine reinigende, blutbildende und belebende Wirkung gibt man frische Blätter am besten fein gehackt ins Futter.

Gingko

Ginkgoblätter wirken besonders vielfältig und sind voll von gesunden Nährstoffen und Mineralien.
Wirkung:
Besonders bewährt hat sich Ginkgo als unterstützende oder vorbeugende Maßnahme für eine gesunde Funktion des Gehirns, des Nervensystems und auch des Herzens. Die in den Ginkgoblättern enthaltenen Flavonoide schützen vor freien Radikalen. Sie erhalten eine gute Durchblutung und schützen vor Herzerkrankungen.

Gartenkresse

Die Gartenkresse ist eine kleine Vitaminbombe, denn sie verfügt nicht nur über einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C, sondern zudem über beträchtliche Mengen an Eisen, Kalzium, Folsäure und Vitamin B.
Wirkung:
Der leicht scharfe Geschmack der Gartenkresse rührt von den Senfölglycosiden, welchen eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs nachgesagt wird. Außerdem entfaltet sie in den Verdauungsorganen eine leicht desinfizierende Wirkung.
Am besten mischt man die frische Gartenkresse fein gehackt mit etwas Olivenöl unter das Futter, um den Eigengeschmack etwas zu neutralisieren und so für mehr Akzeptanz zu sorgen

 

Welche Wirkung Erdbeeren, Petersilie, Basilikum, Gänseblümchen und Thymian haben können, lesen Sie in Ausgabe 05/2019

 

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