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Die Vor- und Nachteile von Trocken- und Nassfutter

Kaum ein Thema wird in der Hundewelt so heiß diskutiert wie das Thema der richtigen Ernährung. Füttern ist zu einer Glaubensfrage geworden und beschäftigt früher oder später jeden (neuen) Hundebesitzer oft aus reinem Interesse, oft aber auch aus einer Notwendigkeit heraus, da der eigene Hund eventuell mit Allergien, Krankheiten, Übergewicht oder Unverträglichkeiten zu kämpfen hat. Werfen wir einen Blick auf die unterschiedlichen Vor- und Nachteile der beiden populärsten Fütterungsarten.

Unter Trockenfutter verstehen wir zu Kroketten oder Pellets (heiß oder kalt) gepresste
Futterstücke, die im Idealfall die für den Hund wichtigen und erforderlichen Bestandteile für eine artgerechte Ernährung enthalten. Der Fachhandel hält Trockenfutter in unterschiedlichen Futterstückgrößen und Verpackungseinheiten zu den verschiedensten Preisen und den kuriosesten Fütterungsempfehlungen bereit.
Ohne näher auf einzelne Futtermarken eingehen zu wollen, sollte der Hauptbestandteil für Hunde nach Möglichkeit Fleisch sein. Hunde stammen zwar vom Wolf ab, ihr Verdauungstrakt hat sich aber im Laufe der Evolution stark verändert (vgl. YOUR DOG Ausgabe 06/2019), sodass der Hund als Omnivor (Allesfresser) auf eine breite Vielfalt an Inhaltsstoffen für eine ausgewogene Ernährung angewiesen ist. Die Angaben zur Zusammensetzung des jeweiligen Futters, gliedern sich nach der mengenmäßigen Zugabe. Im Idealfall sollte also Fleisch an erster Stelle stehen, da somit daovn auszugehen ist, dass der Hauptbestandteil des Futters Fleisch ist. Im Falle einer offenen Deklaration (detaillierte Bestandteilbeschreibung der einzelnen Inhaltsstoffe), sind wir bei genauer Analyse in der Lage, das für unseren Hund beste Futter auszuwählen und ihn bestmöglich zu ernähren.

Qualitätskriterien für Trockenfutter

Wenn Sie sich für die Variante des Trockenfutters entscheiden, sollten Sie eines mit einem hohen Fleischanteil wählen. Zudem sollte das Futter möglichst hochwertige Kohlenhydrate (Amaranth, Quinoa, Kartoffel oder Reis) enthalten oder im Falle einer bekannten Unverträglichkeit besser getreidefrei sein. Verzichten Sie besser auf Sorten bei denen Mais, Weizen oder Maismehl an erster Stelle in der Zutatenliste stehen. Besonders wichtig ist eine offene Deklaration aus Gründen der Nachvollziehbarkeit des Inhalts. Eine offene Deklaration gibt beispielsweise die enthaltenen Bestandteile wie Muskelfleisch, Lunge, Leber etc. an. Auch der Herstellungsprozess selbst (kaltgepresst und von möglichst keiner Stärkeschicht umschlossen) kann Entscheidungsgrundlage sein, je nachdem wie sensibel Ihr Hund reagiert. Immer häufiger werden auch Hersteller selbst bevorzugt, die sich klar zu gentechnikfreien Bestandteilen oder regionalen Zutaten bekennen oder auf artgerechte Haltungsbedingungen bei den beliefernden Landwirte achten.
Der Spruch „Du bist was du isst“ trifft in jedem Fall auch auf unsere Hunde zu.
Auch für Nassfütterer oder „Barfer“ (Anm. d. Red.: biologisch artgerechte Rohfütterung bedeutet das Füttern von rohem Fleisch in einem ausgewogenen Verhältnis kombiniert mit unterschiedlichen Gemüsesorten, Ölen und Nahrungsergänzungen) bieten hochwertige Trockenfuttersorten auf Reisen oder unter anderen besonderen Umständen (Pensionsaufenthalt des Hundes, Krankheit etc.) eine gute Alternative.
Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 01/2020 .
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