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Ein Verein in der Krise – erneute Negativschlagzeilen eines (Präsidiums-)Mitglieds des Österreichischen Kurzhaar Klubs

Im Jahr 2014 wurde gegen den hoch dotierten Züchter und Mitglied des Österreichischen Kurzhaar Klubs Alfred O. ein Hundehalteverbot erlassen. Nachdem die Kontrollorgane des Zuchtvereins gänzlich versagt hatten, wurden 18 Hunde beschlagnahmt. Nun ist das zweifelhafte Image des Österreichischen Kurzhaar Klubs um eine Facette reicher. Diesmal sorgte sogar ein Mitglied des Präsidiums des Klubs mit seinem Verhalten für Aufsehen.

Hundehalteverbot gegen Deutsch Kurzhaar Züchter ausgesprochen

Es war 2014, als sich der Deutsch Kurzhaar Züchter Alfred O. vor Gericht verantworten musste. Hundewelpen, die nicht den Anforderungen entsprachen, soll er bei lebendigem Leib verscharrt oder in den Ofen geworfen haben. Er war in Vereins- und Jägerkreisen längst bekannt für seinen Umgang mit den Hunden. Hunde, die seinen Erwartungen nicht entsprachen, wurden sogar vor Publikum entweder brutal an der Leine gerissen, dass es sie um die eigene Achse drehte oder sie wurden an der Leine so kurz gehalten, dass es ihnen beim Versuch sich hinzulegen die Luft abschnürte. Auch Alfred O. war ein sogenannter „Meisterführer“ innerhalb des Österreichischen Kurzhaar Klubs. Auch er machte Schlagzeilen. Und zwar auf die unrühmlichste Art und Weise, als ihm 18 Jagdhunde aus seiner hochprämierten Zucht abgenommen und gegen ihn ein Hundehalteverbot erlassen wurde.

Während sich die zwei Deutsch Kurzhaar auf den schwarzen Mischlingshund stürzen, erscheint das Auto des Besitzers in einiger Entfernung im Hintergrund.

Video zeigt Hundeattacke

Dieser Tage tauchte ein Video auf, das zwei freilaufende Hunde dabei zeigt, wie sie sich auf einen mittelgroßen Mischling stürzen und diesen anfallen. Erst etwas später stößt ihr Besitzer hinzu. Der Meisterführer fuhr mit dem Auto, während er – entgegen geltender Gesetze – seine Hunde frei laufen ließ.

Selbst als er laut brüllend seine Hunde abruft, reagieren diese nur zögerlich, ehe er eine Schimpftirade startet und brüllt: „Hörst du auf jetzt, du blöde Sau du, das ist ja doch nicht wahr!…“ Generell soll der Züchter und Jäger und Funktionär kein unbeschriebenes Blatt sein.

Kein unbeschriebenes Blatt

Der Besitzer des nun attackierten Mischlings wurde selbst bereits von den Hunden des Jägers gebissen. Er verzichtete aber auf eine Anzeige, da der Jäger bis zu Ordination des Hausarztes folgte und ihn überredete, auf ärztliche Behandlung und Anzeige zu verzichten, indem er drohte, ansonsten seine Hunde einschläfern zu müssen. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Vorfällen. Auch ein Reh sollen seine Hunde gejagt und tödlich verletzt haben. Dies bestreitet der Jäger und führt einen Zusammenstoß mit einem Auto für die Todesursache des Rehs an. Zum aktuellen Vorfall gibt er sich zerknirscht und bedauert diesen: „Ich habe sie nicht gesehen, sonst hätte ich die Hunde angeleint“.

Der Mischling befindet sich auf dem Weg der Besserung. „Er erholt sich gut, ist aber noch ängstlicher als zuvor“ erzählt sein Halter, der aufgrund einer Erkrankung angeschlagen ist und das Erlebte selbst noch verarbeiten muss. Seine Frau, selbst im Rollstuhl sitzend, kann ihn dadurch bei den Spaziergängen nicht unterstützen. Glücklicherweise griff er geistesgegenwärtig zum Handy und sicherte damit wichtige Beweise.

Beweise die sowohl der Zuchtverband, der Österreichische Kurzhaar Klub, ebenso wie der Jägerverband im Sinne ihrer Glaubwürdigkeit nicht negieren werden können!

YOUR DOG hat eine Anfrage an den Klub Präsidenten zur weiteren Vorgehensweise des Österreichischen Kurzhaar Klubs gestellt und wartet bisher noch auf eine Reaktion.

 

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