Start Highlight Hunde der Welt – Gesellschafts- und Begleithunde

Hunde der Welt – Gesellschafts- und Begleithunde

Sie gehören nicht zur Gruppe der Wach- und Schutzhunde, sie jagen weder Wasser- noch Niederwild, sie ziehen keine Schlitten durch die Weiten der Arktis, sie sind auch keine wehrhaften Bullenbeißer und doch sind sie dem Menschen im Laufe der vergangenen Jahrtausende ganz besonders ans Herz gewachsen, die Gesellschafts- und Begleithunde.

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Dass die Gesellschaftshunde auch in Zeiten der Not ihren Siegeszug so erfolgreich fortsetzen konnten, liegt wohl daran, dass sie überwiegend klein und handlich sind und selbst im kleinsten Haus Platz fanden. Ihre Haltung verursachte in Zeiten des Krieges und einer allgemein schwachen Wirtschaft keinerlei große Kosten und auch wenn der harte Arbeitsalltag den Menschen zur damaligen Zeit nicht viel Erfreuliches bieten konnte, die Nähe und Zuneigung eines kleinen Hundes verlieh selbst in der dunkelsten Zeit Hoffnung, ein Gefühl von Glück.

Mäusefänger, Grabbeigaben, Nahrung & Wächter

Kleinhunde sind aufgrund eines Gens, welches schon bei den Wölfen des Mittleren Osten nachgewiesen werden konnte, entstanden und erhielten durch ihre besonderes Aussehen viel Aufmerksamkeit. Trotz der geringen Größe erwiesen sich Begleithunde immer schon als äußerst nützlich und übernahmen eine Vielzahl an Aufgaben. So hielten sie das Lager mäusefrei, meldeten zuverlässig Fremde und wärmten in kalten Nächten ihre Menschen. Hatten die Menschen Hunger zu leiden, wurden manche Hunde sogar verspeist. Andere, wie beispielsweise der Chihuahua, waren wieder beliebte Opfer- und Grabbeigaben. Ein Schicksal teilen sich alle Begleithunde: sie werden aufgrund ihrer oft geringen Größe nicht als vollwertige Hunde erkannt und als charakterloses Accessoire missbraucht. Dabei steckt in diesen kleinen Hunden so viel Leidenschaft, Intelligenz, Witz und Charakter. Zwar stört ein Hund der Größe eines Chihuahuas nicht, wenn er stundenlang durchbellt oder bei jeder Kleinigkeit Alarm schlägt, doch ist so ein Verhalten keinesfalls rassetypisch, sondern ein Zeichen mangelnder Erziehung. Gerade Kleinhunde haben oft ein enormes Durchsetzungsvermögen und eine Persönlichkeit, die eine konsequente Erziehung verlangt. Doch nur die wenigsten Kleinhunde dürften ihre enorme Intelligenz unter Beweis stellen und sorgen bei der restlichen Bevölkerung durch ihr anerzogenes Fehlverhalten eher für Missgunst.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 01/2016

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