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Hunde sollen Schafe vor Wölfen schützen

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Experten sind sich einig, dass Wölfe immer mehr in Österreich Einzug halten werden. In den Nachbarländern Slowenien, Südtirol und der Schweiz haben sie sich bereits angesiedelt und es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis auch das Nationalparkgebiet zur neuen Heimat für Wölfe wird, denn es wäre ein perfekter Lebensraum für die sehr anpassungsfähigen Tiere.
Leider könnte dies allerdings zum Problem für die Schafe werden, die oft unbewacht auf den Almen leben. Aus diesem Grund startet in knapp zwei Monaten ein Projekt mit Herdenschutzhunden im Osttiroler Nationalparkgebiet. Thomas Steiner, der selbst Züchter von Schafen ist und in der Tiroler Nationalparkverwaltung tätig, bedient sich dabei der Hilfe und den Erfahrungen aus den italienischen Abruzzen, wo Wölfe seit jeher ansässig sind. Dort werden seit langem Herdenschutzhunde eingesetzt und sogar Hirten, die die Schafherden bewachen.
Die Hunderasse, die dafür verwendet wird, ist der Maremmano-Abruzzese. Diese Hunde werden seit Jahrhunderten zum Zweck gezüchtet, Herden zu bewachen, wachsen meist sogar direkt bei den Schafen auf.

Das Projekt im Osttiroler Nationalparkgebiet, welches Georg Höllbacher, selbst Schafzüchter und Leiter der Beratungsstelle für Herdenschutz, initiiert hat, startet im Juni und läuft vorerst 3 Jahre lang. Die Hunde sollen 1200 Schafe auf der Ochsenalm im Kalser Dorfertal schützen und werden dabei auch von zwei Bauern aus dem Gebiet begleitet. Parallel dazu gibt es eine Aufklärungskampagne für Wanderer, da die Herdenschutzhunde jegliche Eindringlinge fernhalten sollen.

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