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Parasiten – Würmer

Darmparasiten stellen eine gesundheitliche Gefahr für Ihr Tier und Ihre Familie dar.
Ihr Augenmerk sollten Sie auf die von Würmern ausgehenden Gefahren richten, damit Sie rechtzeitig ausreichende Maßnahmen zum Schutz Ihrer Familie und Ihrer Tiere einleiten können.

 

Hundespulwurm-Infektion
Die Gefahren durch Infektionen mit dem Hundespulwurm werden allgemein unterschätzt. Zwischen 7 und 68 % aller Hunde gelten als infiziert. Die mit dem Kot ausgeschiedenen Eier des Hundespulwurms können in der Erde jahrelang infektiös bleiben. Nach Aufnahme der Wurmeier über den Mund können sie nicht nur innere Organe, sondern auch das Gehirn betreffen, sowie Augenerkrankungen hervorrufen, welche sich durch zunehmende Sehverschlechterung eventuell mit vollständigem Sehverlust bemerkbar machen. Besonders Kinder ,die mit jungen Hunden spielen, sind gefährdet.

 

Echinococcose des Menschen
Die kleinen,wässerigen Blasen (Finnen) auf der Leber enthalten Hunderte der Fuchsbandwurm-embryonen. Die Finnen sind mit Flüssigkeit gefüllte Blasen, die beim Menschen am häufigsten in der Leber zu 50-70 %, in der Lunge zu 4-14 % und in seltenen Fällen in der Niere, Gehirn oder Knochen vorkommen können. Die Diagnose erfolgt radiologisch, sonographisch oder laparoskopisch. Die Therapie ist ausschließlich chirurgisch und wird durch eine strenge Medikation unterstützt. Der wichtigste Abschnitt liegt jedoch in der Prävention der Krankheit durch die entsprechenden hygienischen Maßnahmen, wie die regelmäßige Entwurmung von Hunden und Katzen mit Medikamenten.

würmer

Würmern vorbeugen
Der Welpe zeigt bei Befall den typischen „Wurmbauch“, als hätte er 3 Mahlzeiten auf einmal intus, häufig mit Erbrechen und Durchfall.
Besonders wichtig ist die Entwurmung gegen Spul- und Hakenwürmer. Die Entwurmung der Welpen sollte im Alter von der zweiten bis zur zwölften Woche alle zwei Wochen, sowie mit vier und sechs Monaten erfolgen. Züchter sollten Kotsammelproben beim Tierarzt untersuchen lassen. Bei Flohbefall ist unbedingt eine Entwurmung gegen Bandwürmer anzuraten. Tritt der Flohbefall wiederholt auf, muss auch die Flohbehandlung wiederholt werden. Flohfreie Welpen, Junghunde und Jungkatzen, die kein rohes Fleisch erhalten und keine Zwischenwirte (beispielsweise Schnecken oder Mäuse) verzehren, brauchen nicht gegen Bandwürmer behandelt zu werden. Der genaue Behandlungsplan und die zum Einsatz kommenden Medikamente werden von Ihrem Tierarzt individuell festgelegt.

Damit Sie sich und Ihrer Familie die Sicherheit geben können, die Gefahr einer von Ihrem Tier ausgehenden Parasitose auf einer minimalen Wahrscheinlichkeitsstufe zu halten, sollten Sie Ihr Tier regelmäßig entwurmen sowie vierteljährlich eine an drei aufeinanderfolgenden Tagen gesammelte Kotprobe untersuchen lassen.

Den gesamten Artikel finden Sie in Ausgabe 03/2012

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