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Rettungshunde trainieren für Erdbebeneinsatz

Die Rettungshunde der Feuerwehrstaffel Wien trainierten am Sonntag für mögliche Krisensituationen. Ausübungsort der Rettungsstaffel war bereits zum dritten mal die vor dem Abriss stehende Justizanstalt. Bei der Trainingseinheit versuchten 15 Hunde und ihre Führer unter Schutt und Trümmern nach verschütteten Personen zu suchen.

Die Rettungshunde müssen in den Trümmern nach verschütteten Personen suchen.
Die Rettungshunde müssen in den Trümmern nach verschütteten Personen suchen. (Quelle: noe.orf.at)

Zwei der eingesetzten Hunde sind bereits IRO geprüft. IRO ist Die Internationale Rettungshunde Organisation und weltweite Vertretung für 116 nationale Rettungshundeverbände aus 40 Ländern. Gegründet wurde die Organisation 1993 und hat ihren Sitz in Salzburg. Finanziell wird der gemeinnützige Verein von Beiträgen und den Spenden getragen, denen die Rettungshundearbeit ein Anliegen ist. Als Dachverband stellt sie Prüfungen, Veranstaltungen und Kurse zur Verfügung: Egal ob für Hundehalter, die einfach nur Spaß am Training mit ihren Vierbeinern haben, oder Spezialteams, die für den Ernstfall proben.

RETTUNG 2

IRO-geprüfte Hunde, wie der Malinois und der Riesenschnauzer der Rettungshundestaffel am Sonntag in Wien, sind zu internationalen Katastropheneinsätzen befähigt.

Auch die „Kleinen“ durften bei der Trainingseinheit dabei sein. Einer der Welpen soll nach seiner Ausbildung in Wien sogar als Rettungshund in Japan eingesetzt werden. Wichtig bei der Ausbildung von Rettungshunden ist, dass sie von klein auf lernen, ohne Angst und Scheu auf Trümmerfeldern zu laufen.

Die Voraussetzungen für einen guten Rettungshund sind Nervenstärke und Vertrauen. Um in Extremsituationen bestehen zu können, darf der Hund auch keine Lärm-und Geräuschempfindlichkeit aufzeigen.

 

Website: http://www.iro-dogs.org

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