Start Hund Gesundheit Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die TCM beinhaltet Behandlungsmethoden wie Akupunktur, die der Tierärztin bzw. dem Tierarzt vorbehalten bleibt, sowie Akupressur und Massage der Meridiane, dem gezielten Einsatz chinesischer Kräuter und krankheitsorientierter Ernährung.

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Wirkung
Die TCM geht davon aus, dass im Körper das Qi, das ist die Energie, die der Körper zum Leben braucht, fließt. Meridiane sind Bahnen in denen diese Energie fließen kann. Sie laufen nahe an Blutgefäßen, Nerven und Lymphbahnen. Auf diesen Bahnen sind Punkte mit erhöhter elektrischer Spannung wahrnehmbar. Diese Punkte werden mittels Akupunktur (Einsatz von Nadel oder Laser) oder auch durch Akupressur (durch Druck mit dem Finger) stimuliert und nehmen so Bezug auf Organe, aber auch auf die sie umgebende Region.
Nach dem Prinzip der chinesischen Medizin wird bei einem Krankheitsgeschehen die in den Bahnen zirkulierende Energie blockiert. Es kommt in einem Bereich zum Überschuss, in einem anderen Bereich fehlt die Energie. Durch Akupunktur/ Akupressur und Meridianmassage kann man die Energie wieder in Fluss bringen und das Gleichgewicht wieder herstellen.

Fünf Elemente
Eine Verbindung von Körper und Umwelt findet die chinesische Medizin in den fünf Elementen (fünf Wandlungsphasen):

  • Wasser
  • Holz
  • Feuer
  • Erde
  • Metal

Diese Elemente stehen miteinander in Verbindung und kontrollieren bzw. bedingen einander und repräsentieren so den Lebenskreislauf. Jedes Element verkörpert ein Organsystem. So sind z.B. Blase und Niere dem Wasserelement zugehörig, dem Feuerelement Herz und Dünndarm.

Charaktertypen und ihre Elemente
Die chinesische Medizin ordnet diese Elemente weiters Charaktereigenschaften bzw. Charaktertypen und auch ihre jeweilige Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten zu. So gibt es einen Feuer-Hund, der eventuell dazu neigt ängstlich und hyperaktiv zu sein und Probleme im zugeordneten Organsystem, Herz und Dünndarm, zu bekommen. Der Wasser- Hund ist eher rundlich, steif und träge, hat immer Durst, und ist anfällig für Erkrankungen der Blase und Niere. Auch die verbleibenden drei Elemente sind auf diese Weise zuordenbar. Die Behandlung orientiert sich danach, welches Element Leere oder Fülle zeigt.

Auswirkungen der 5 Elemente
Die fünf Elemente verkörpern nicht nur Organe und Menschen-/ bzw. Tiertypen, sondern neben Tageszeiten, Jahreszeiten, Emotionen, Gerüchen, Farben auch Nahrungsmittel, als Ergänzung zu den chinesischen Kräutern. Nahrung kann erwärmen oder kühlen und die benötigte Energie auf- oder absteigen lassen. So kann auch mit einer problemorientierten Ernährung Linderung erreicht werden. Besonders geeignet ist die TCM für chronische Krankheitsbilder, wo die Schulmedizin, zumindest ohne Unterstützung, an ihre Grenzen stößt.

Autorin: Caren-Veronika Hanreich

Dieser Artikel ist in Ausgabe 02/2013 erschienen.

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