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Urlaub mit Hund – den goldenen Herbst genießen

Der Herbst ist für viele die schönste Jahreszeit. Die Natur lockt mit atemberaubenden Farben ins Freie und zeigt sich vor dem kalten Winter noch einmal von ihrer schönsten Seite. Wir Hundehalter atmen nach einem heißen Sommer wieder auf, denn unsere Vierbeiner können bei den mäßigen Temperaturen wieder nach Herzenslust toben. 

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Der Herbst ist für viele Hundefreunde aber auch die optimale Urlaubszeit. Egal ob ein aktiver Wanderurlaub oder ein entspannter SPA-Urlaub – Österreichs und Deutschlands Hoteliers haben den Trend hin zum Urlaub mit Hund längst erkannt und bieten ein breites Angebot. Der geliebte Vierbeiner muss somit nicht mehr in einer Pension untergebracht werden, sondern darf den Urlaub ebenso genießen wie Herrchen und Frauchen.

Wir Österreicher und Deutschen sind was unsere Heimatländer anbelangt, schon auf die Butterseite gefallen. Kaum ein anderes Land bietet so viele verschiedenste Möglichkeiten wie wir sie in Deutschland und Österreich vorfinden. Ganz egal ob Sie mit Ihrer zwei- und vierbeinigen Familie lieber einen aktiven Urlaub mit Wandern, Radfahren oder auch Zughundesport verbringen wollen oder in einem großzügigen SPA-Bereich den Alltag hinter sich lassen möchten – das Angebot ist so vielfältig, dass sich garantiert für jeden das Richtige finden lässt.

Doch bevor es ab in den Urlaub geht, gibt es einiges an Vorbereitungen zu treffen

+ Reisedauer gut einteilen
Der Urlaub sollte für alle Beteiligten so entspannt wie möglich starten. Aus diesem Grund sollten Sie vorab – falls nötig – entsprechend kurze Pausen zum Lösen für Ihren Vierbeiner einplanen. Wenn der Hund bereits unterwegs in Ruhe sein Geschäft verrichten konnte, erspart es Ihnen auch die verzweifelte Suche nach einem Löseplatz direkt nach der Ankunft beim Hotel.

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Das Bett von Zuhause bietet Sicherheit und hilft bei der Eingewöhnung

+ Eingewöhnung erleichtern
Hunde sind große Gewohnheitstiere und Rituale verleihen ihnen Sicherheit. Es kann bei der Eingewöhnung im Hotel daher helfen, wenn Sie die üblichen Fütterungszeiten einhalten. Damit der Hund das Hotelzimmer mit etwas Heimatgefühl verbindet, ist es ratsam seine Lieblingsdecke von Zuhause mitzunehmen. Der bekannte Geruch kann ihm beim „Ankommen“ helfen und Sicherheit bieten. Liebt Ihr Hund Höhlen oder schläft er Zuhause in einer (offenen) Hundebox, sollten Sie diese als vertrauten Schlafplatz mitnehmen.

+ Lieblingsspielzeug oder Ablenkung fürs Alleinbleiben
Bei einem Aufenthalt im Hotel, kann es immer wieder zu Situationen kommen, wo der Hund alleine am Zimmer bleiben muss (beim Frühstück oder Abendessen beispielsweise). Für diese Zeit sollten Sie sich bereits Zuhause in Ruhe Gedanken für eine bestmögliche Beschäftigung machen, wenn er nicht zu der Sorte Hund gehört, die überall entspannen. Langanhaltende Kauartikel (Kopfhaut, Ochsenziemer etc.), Futterbälle oder andere knifflige Leckerlisuchspiele können ihm die Verweildauer verschönern. Auch ein Futterteppich in dem sie Leckerlis verstecken bietet eine tolle Beschäftigung. Ein ausgedehnter Spaziergang im Vorfeld ist auch eine tolle Möglichkeit, ihm die nötige Ruhe während Ihrer Abwesenheit zu verschaffen. Bei sehr wachsamen oder bellfreudigen Hunden kann es helfen den Fernseher einzuschalten, um die Geräuschempfindlichkeit ein wenig zu dämmen.

+ Ausreichend Kotbeutel
Zwar werden in beinahe jedem hundefreundlichen Hotel Kotbeutel kostenlos angeboten, doch ist eine eigene eiserne Reserve für den Notfall immer ratsam. Wie wir Menschen auch, reagieren manche Hunde ebenfalls mit Verdauungsproblemen auf unerwartete Veränderungen oder Stress.

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Darf der Hund freilaufen oder gilt die Leinenpflicht? Antworten sollten im Vorfeld abgeklärt werden.

+ Informationen zu geltenden Gesetzen 
Wenn Sie Ihren Urlaubsort erreicht haben, kann ein Besuch im Touristikbüro vor Ort von Vorteil sein. Wenn Sie sich im Vorfeld über geltende Verordnungen zu Leinen- und/oder Maulkorbzwang informieren, bleiben Ihnen möglicherweise unangenehme Erfahrungen erspart und der Urlaub ungetrübt. Wenn Sie einen Hund der Rassen American Staffordshire Terrier und Co. haben, müssen Sie sich zudem leider über eventuell geltende Verordnungen für sogenannte Listenhunde informieren.

+ Gewöhnung an Futter
Wenn Sie während Ihrer Reise auf ein anderes Futter zurückgreifen müssen (weil Sie beispielsweise barfen), sollten Sie den Hund bereits Zuhause einige Wochen vor Urlaubsantritt langsam und schonend an das neue Futter gewöhnen. Unverträglichkeiten oder damit verbundene Verdauungsprobleme können Sie so noch rechtzeitig abfangen.

+ Impfpass für Reise ins Ausland
Wenn Sie ins Ausland verreisen, sollten Sie Ihren Hund im Vorfeld auf jeden Fall mit den für das jeweilige Land nötigen Vorsorgeimpfungen schützen und den Impfpass unbedingt einpacken. Der Hund muss auch unbedingt gechipt und registriert sein. Ein Chip ohne Registrierung ist völlig nutzlos!

Haben Sie diese Punkte berücksichtigt und sich entsprechend vorbereitet, kann der Urlaub im goldenen Herbst mit Zwei- und Vierbeiner kommen!

 

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