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Was uns das Blutbild verrät

Das Blut des Hundes kann dem Tierarzt sehr viel Aufschluss über den Gesundheitszustand des Tieres geben. Der Aufwand ist gering und die meisten Hunde lassen sich Blutabnahmen sehr gut gefallen. In den meisten Fällen wird ein großer Check-up  auch „Erweitertes Suchprofil“ genannt, das heißt, hier werden sowohl ein rotes und ein weißes Blutbild als auch Organwerte und Elektrolyte bestimmt.  In dieser Ausgabe werden vor allem die zellulären Bestandteile des Blutes beschrieben, während es in der nächsten Ausgabe vor allem um die Organwerte geht.

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Die einzelnen Parameter werden auf dem Befund in Zahlen angegeben, ob sich der Wert im Normalbereich befindet oder erhöht oder erniedrigt ist, kann anhand sogenannter Referenzbereiche mit einer Ober- und Untergrenze festgestellt werden. Diese stehen meist neben den gemessenen Werten des Tieres in Klammer und sind von Labor zu Labor unterschiedlich (deshalb ist es in den meisten Fällen ratsam Folgeblutbilder immer im selben Labor durchzuführen). Referenzbereiche werden anhand von Blutuntersuchungen gesunder Tiere ermittelt, denn jedes Tier (und auch jeder Mensch) hat unterschiedlich hohe, „individuelle“ Werte – gewisse Abweichungen sind also tolerierbar. So ist auch nicht jedes Tier, bei dem ein Wert außerhalb eines Referenzbereichs liegt, automatisch gleich krank. Es gibt oft kurzfristige Veränderungen ungeklärter Ursache und so muss der Tierarzt immer den gesamten Blutbefund mit allen Werten und natürlich das Tier selber beurteilen, um zu erkennen, ob ein Wert außerhalb der Norm behandlungswürdig ist oder nicht.
Damit man die Werte eines Blutbildes verstehen kann, sollte man die verschiedenen Bestandteile des Blutes kennenlernen: Lässt man ein Röhrchen voll Blut einige Zeit stehen, bilden sich zwei Schichten. Unten die zellulären Bestandteile, vor allem rote und weiße Blutkörperchen. Und oben der durchsichtige bis leicht gelbliche Überstand, das sogenannte Serum, das ist die Flüssigkeit, in der sich die festen Bestandteile  wie weiße und rote Blutkörperchen im Körper bewegen.

Das rote Blutbild

Das rote Blutbild, mit den Parametern Hämatokrit, Erythrozyten und Hämoglobin, gibt Aufschluss über den Status der roten Blutkörperchen. Hier findet man meist an oberster Stelle im Befund den Hämatokrit, dieser zeigt, wie viele Zellen sich gerade insgesamt im Blut befinden. Je höher der Wert, desto mehr Zellen, also feste Bestandteile, finden sich im Blut, je niedriger der Wert, desto weniger Zellen finden sich und desto flüssiger ist das Blut.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 06/2016

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