Start Highlight Wenn die Welt aus dem Gleichgewicht gerät – das Vestibular-Syndrom

Wenn die Welt aus dem Gleichgewicht gerät – das Vestibular-Syndrom

Das Vestibular-Syndrom ist eine Erkrankung, die vor allem ältere Hunde betrifft. Die Symptome ähneln stark einem Schlaganfall, weshalb oft fälschlicherweise von einem solchen gesprochen wird bei betroffenen Tieren.

Zeigt der Hund zum ersten Mal Symptome eines Vestibular-Syndroms, bricht für die Hal-
ter meist eine Welt zusammen. Betroffene Hunde können sich von einer Sekunde auf die andere kaum auf den Beinen halten, schwanken, erbrechen sich oder speicheln sehr stark und legen den Kopf oft auffallend schief. Grund dafür ist eine Störung des Vestibularapparats, des Gleichgewichtsorgans also, im Innenohr.

Bei älteren Tieren kann dieses komplizierte System, das dem Gehirn die Position des Körpers innerhalb eines Raumes mitteilt, beispielsweise durch eine mangelhafte Durchblutung gestört sein.

Krankheitsbild

Da das Gleichgewichtsorgan beim Vestibular-Syndrom nicht mehr richtig funktioniert, zeigt der Hund Symptome, die der Orientierungslosigkeit eines Betrunkenen ähneln. Besonders erschreckend ist das plötzliche, unerwartete Auftreten der Symptome. Der Hund fällt beispielsweise plötzlich um, zeigt Mühe überhaupt wieder auf die Beine zu kommen, kann kaum geradeaus laufen, schwankt stark und erscheint völlig desorientiert. Je nach Ausprägung kommt es auch zu sich unterschiedlich stark hin- und her bewegenden Augäpfeln oder einem deutlichen Schielen.

Da der betroffene Hund massive Gleichgewichtsstörungen hat, kommt es auch zu Erbrechen oder einer Verweigerung der Nahrungsaufnahme. Es gibt aber auch Hunde, die nur mäßige Symptome zeigen und vielleicht nur geschwächt wirken, sich ansonsten aber weitestgehend unauffällig verhalten.

Den gesamten Artikel lesen Sie in Ausgabe 01/2019

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